Ihr Lieben,
Gruesse aus Kroatien! Wir am Sonntag einen 3 Laendertag hinter uns gebracht und sind nun auf der Insel Rab an der kroatischen Kueste. Um nach Triest zu kommen, mussten wir aufgrund eines Kuestenmarathons eine steile Bergvariante der sonst easy bergabgehenden Strecke nach Triest vorziehen und kaempften uns bei taeglich waermer erscheinenden Temperaturen einen kleinen Pass hoch - und oben lag die Grenze nach Slowenien. Ein tolles Land, sehr urig und wenig besiedelt, sodass man richtig urspruengliche Natur und super viel Wald sieht. Aber tolle Strassen haben die! Nach rund 40km und ein paar Kirschen am Strassenrand kam die kroatische Grenze. Kroatien begruesste uns mit schwarzen, boesen Wolken (Franzi - kommt dir das bekannt vor?) und einem unheimlichen Wind, den Bora, ein zu dieser Jahreszeit typischer und gefuerchter Wind in Kroatien. Wir sausten zum Glueck meist bergab in die kleine Stadt Buzet, waehrend der Himmel immer dunkler wurde. An Campen war heute unmoeglich zu denken, sodass wir nicht lange ueberlegten und in das naechst beste Hotel gingen - was preislich sogar okay war, dafuer aber ein geniales Zimmer voll Luxus hatte fuer uns! Und das Beste: ARD mit einem Tatort abends, fantastisch! Am naechsten Tag ging es weiter nach Rijeka ueber den Pass im Učka Nationalpark (966m), der bei der knallen Sonne echt den Alpenpaessen in nichts nachstand, sodass wir immer wieder Schattenpausen einlegen mussten. Ausserdem war der Wind immer noch da. Dafuer wurden wir mit einer fast 13 km langen Abfahrt auf Meereshoehe belohnt bis nach Rijeka belohnt. In Rijeka wollten wir einen von meinem Opa empfohlenen und ihm bekannten Pfarrer aufsuchen, um eine Unterkunft zu bekommen - doch der wohnte nicht mehr an seiner Adresse und war schier unerreichbar. Die Suche nach ihm lies und durch die ganze Stadt fahren, die super huegelig ist, aber schoen! Schliesslich bekamen wir Platz im Priesterseminar in der Stadt, nachdem wir fast ueberall hingepilgert waren. Muede aber froh um Unterkunft schliefen wir in einer alten Theologiefakultaet. Am naechsten Tag waren die Beine super schwer nach den beiden Tagen mit viel Steigung und das erste mal die Lust aufs radeln nicht so gross - doch da wir aus der Stadt wollten versuchten wir es mit dem Schiff auf die Insel Pag, was unser eigentlicher Plan war. Zu dumm, dass die Faehre ein Katamaran war, der keine Raeder mitnehmen darf! Plan dahin, was tun? Um die befahrene Kuestestra'sse zu umgehen, wollten wir schon auf eine Insel, daher ging es nach Beratung in der Tourizentrale auf die Insel Krk, die wir mit steigender Lust und Begeisterung an der genialen Natur hier und einem Eiskaffeestopp am Hafen (Der Wirt wohnte in Mainz!) durchquerten. Mit der Faehre gings dann nach Rab.abends noch, wo wir bei toller Abendsonne auf einem so genialem Campingplatz mit riesen Sandstrand ankamen, dass wir noch einen Tag laenger buchten und heute so richtig den Strand und das Nichtstun geniessen.
Uns geht es famos! Die Schenkel werden so langsam dicker, die Haut immer brauner (bis auf die Haende unter den Handschuhen!).
Wir hoffen euch geht es allen gut - ab morgen gruessen wir von der Halbinsel Pag.
Ganz liebe, sonnige und glueckliche Gruesse, Julia und Tobi
Liebe Julia und lieber Tobi, super, wie Ihr uns Euer einmaliges Unternehmen miterleben lasst.
AntwortenLöschenSchade, dass es mit Milan nicht geklappt hat.
Danke für die mail; seht bitte hierzu auch unsere mail,dort steht mehr drin,was die " WELT-ÖFENTLICHKEIT"nicht so interessiert.
Seit Gott befohlen. Herzliche Grüße Oma Inge und Opa Jupp
Oh Mann ich lea es erst jetzt...in krk hätte ich meinen sonnensticht.....der tobi müsste doch eigentlich braune Hände haben der Gaza sich extra so Handschuhe oder ;)
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